Thomas Hoeps

Thomas Hoeps, geb. 1966, lebt in Krefeld und Mönchengladbach. Er arbeitete im Daimler-Benz-Datenarchiv, im physikalischen Labor, am Wettschalter auf der Galopprennbahn und als Journalist, während er in Düsseldorf und Dresden Germanistik studierte. Schließlich promovierte er 2001 über "Terrorismus in deutschen Romanen und Erzählungen".

Nach seiner Freelancer-Zeit als Literaturprojektleiter u. a. für die Literaturbüros in NRW führte er von 2002 an die Geschäfte des Kulturraum Niederrhein e.V. Seit 2004 leitet er das Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach.

Seine erste Buchveröffentlichung 1994  war trotz ihres Titels "gib dem onkel die hand (die schöne!)" kein Benimmratgeber, sondern ein Band mit Lyrik und Kurzprosa. 1998 erschien sein Debütroman Pfeifer bricht aus, die erfundene Lebensgeschichte des real existierenden Fernseh-Glückspostboten Walter Spahrbier.

Für seine Bücher erhielt er den Literaturförderpreis der Stadt Düsseldorf und den Nettetaler Literaturpreis.

Seit 2006 schreibt er Krimis. Überwiegend mit seinem niederländischen Kollegen und Freund, dem Arnheimer Jac. Toes. Hoeps und Toes sind  das vermutlich erste inter­na­tio­nale Autoren-Team, das die Sprachgrenzen überschreitend gemeinsam einen Kriminalroman veröffentlichte. Ihr Erstling Nach allen Regeln der Kunst (ndl. Kunst zonder genade) wurde 2008 als einer der fünf besten Krimis der Niederlande für den niederländischen Krimipreis „Gouden Strop“ nominiert und in die Top-Lijst zum Belgischen Krimipreis „Diamanten Kogel“ gewählt. Der dritte Band der Patati&Spijker-Trilogie: Höchstgebot / Het Hoogste Bod, schaffte es auf die Longlist zum „Gouden Strop“. 2014 beschäftigten sich Hoeps&Toes mit dem Thema „Schmuggel“ und scharten 14 deutsche und niederländische KrimiautorInnen für die Anthologie Schmugglerpfade / Over de Grens um sich.

Aber auch solo sind beide Autoren weiterhin unterwegs. So veröffentlichte Thomas Hoeps den Roman Die letzte Kur sowie mehrere Kurzkrimis.